Neues Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen

Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen: Einstieg für innovative Gründer

Das Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) eröffnet Gründerinnen, Gründern und kleinen wie mittleren Unternehmen (KMU) völlig neue Möglichkeiten, nichttechnische Innovationen auf den Weg zu bringen.

Ob kreative Geschäftsmodelle, Social-Impact-Lösungen oder neue Plattformideen – das IGP richtet sich bewusst an Projekte, deren Innovationskraft nicht primär in der Technologie, sondern in neuartigen Problemlösungen liegt.

Mit dem am 1. Dezember 2025 gestarteten aktuellen Call rückt das BMWE (Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie) besonders die Zukunft von Städten und ländlichen Räumen in den Mittelpunkt – ein Thema, das auch für Gründerinnen und Gründer in Mecklenburg-Vorpommern enormes Potenzial bietet.

Was steckt hinter dem Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen?

Das vom BMWE initiierte Programm unterstützt marktnahe, nichttechnische Innovationen von KMU, Gründerinnen und Gründern, Selbstständigen und gemeinwohlorientierten Unternehmen. Dabei können Technologien einfließen – sie müssen es aber nicht. Entscheidend ist die Neuartigkeit der Problemlösung.

Gefördert werden unter anderem:

  • kreativwirtschaftliche Konzepte
  • Social-Start-up-Modelle
  • neue Plattformformate
  • innovative Dienstleistungen und Organisationsformen
  • zukunftsweisende Geschäftsmodelle für Regionen

Das IGP stärkt somit eine breite Innovationslandschaft, die nicht nur die klassische Forschung, sondern vor allem neue Denkweisen fördert.

Aktueller Call 2025/2026: Innovation für attraktive Stadt- und Lebensräume

Seit dem 1. Dezember 2025 läuft ein Förderaufruf, der Geschäftsmodelle und Pionierlösungen für mehr Attraktivität, Wirtschaftskraft und Lebensqualität in Stadt und Land sucht.

Die Einreichungsfrist endet am 5. Februar 2026 um 15:00 Uhr.

Gefragt sind zum Beispiel:

  • Services für Co-Working und Co-Living
  • innovative Nutzungsmodelle für Immobilien und Flächen
  • Lösungen für Smart City / Smart Village
  • regionale GovTech-Ansätze
  • digitale oder gemeinschaftliche Modelle für Energie und Mobilität
  • Innovationen für regionale Versorgung – etwa Pflege, Gesundheit, Betreuung
  • Tourismusinnovationen

Gründerinnen und Gründer in MV, die an regionaler Wertschöpfung, nachhaltigen Räumen oder digitalen Dienstleistungen arbeiten, finden hier ideale Förderbedingungen.

Ausblick: Call im 2. Quartal 2026 – Fokus auf Cross-Innovationen

Der nächste IGP-Call rückt branchenübergreifende, gemeinschaftliche Innovationen in den Fokus. Dazu zählen:

  • Kooperationen zwischen Start-ups und Mittelstand
  • Projekte zwischen Kreativwirtschaft und Industrie
  • gemeinsame Entwicklungen von Handwerksbetrieben und digitalen Jungunternehmen

Besonders wichtig:
Es müssen mindestens zwei Unternehmen beteiligt sein. Damit fördert das Programm gezielt kollaborative Innovationskraft.

Wer kann sich bewerben und welche Projektarten gibt es?

Bewerben können sich:

  • KMU aller Größenkategorien, inklusive Gründungen und Solo-Selbstständigen
  • gemeinwohlorientierte Unternehmen
  • Hochschulen und Forschungseinrichtungen als Kooperationspartner (max. 50 Prozent Projektanteil)

Möglich sind zwei Projektformen:

1. Machbarkeitsprojekte

  • frühe Phase, experimentell
  • Laufzeit bis zu 12 Monaten
  • erste Tests und Konzeptnachweise

2. Marktreifeprojekte

  • umfassende Entwicklungs- und Pilotierungsphase
  • Laufzeit bis zu 24 Monaten
  • Vorbereitung des Markteintritts

Die Förderhöhe ist abhängig von Unternehmensgröße und Projektart und kann – z. B. für gemeinnützige Organisationen – bis zu 100 Prozent der förderfähigen Ausgaben betragen.

Wie läuft der Bewerbungsprozess für das Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen ab?

Auf der Website des BMWE finden Gründerinnen und Gründer drei zentrale Bereiche rund um das IGP:

  • Informieren: Grundlagen des Programms und Förderkonditionen
  • Mitmachen: Von der Projektskizze bis zur Förderung
  • Service: Leitfäden, Tools und rechtliche Grundlagen

Wer künftig über neue Calls rechtzeitig informiert werden möchte, kann sich per E-Mail in den IGP-Verteiler aufnehmen lassen.

Weitere Details, Leitfäden und aktuelle Ausschreibungen findest du direkt auf der Webseite des BMWE.

Ein starkes Förderinstrument für innovative Gründer in MV

Das Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen bietet Gründerinnen und Gründern in Mecklenburg-Vorpommern ideale Chancen, neue Ideen mit gesellschaftlichem oder wirtschaftlichem Mehrwert umzusetzen.

Ob im ländlichen Raum, im Tourismus, in der Kreativwirtschaft oder im Bereich Smart City – die Förderbedingungen sind attraktiv, der thematische Rahmen breit und die Chancen auf erfolgreiche Umsetzung hoch.

Wenn du darüber nachdenkst, ein innovatives Konzept voranzutreiben, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, einen Blick auf den aktuellen Call zu werfen.

Und wenn du darüber hinaus deine Gründung in Mecklenburg‑Vorpommern ganzheitlich planen möchtest, findest du im Gründungskompass von GründerMV eine klare Schritt‑für‑Schritt‑Orientierung.

Titelbild: VTM via Canva

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